Fachinformatiker Systemintegration

Ausbildungsprofil

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration werden in Unternehmen eingesetzt um Rechner- und Netzwerkinstallationen zu erstellen bzw. zu warten. Dies kann sowohl im eigenen Betrieb als auch bei Kunden vor Ort geschehen. Zu den Tätigkeiten der Systemintegratoren gehören Planung und Umsetzung von Backup-Strategien, Installation und Betreuung von Servern und Arbeitsplatzrechnern, Netzwerk- oder Systemadminstration und oftmals auch Support für die Nutzer der zu betreuenden Mitarbeiter oder Kunden.

Systemintegratoren können überall dort eingesetzt werden wo IT-Infrastrukturen existieren oder aufgebaut werden müssen. Damit sind sie nicht auf spezifische Branchen begrenzt. Die Einsatzgebiete häufen sich in der Regel bei Unternehmen mit hoher IT-Infrastruktur und IT-Dienstleistern.

Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3 Jahre, kann jedoch unter bestimmten Vorraussetzungen auf maximal 2 Jahre verkürzt werden. Im ersten Ausbildungsjahr findet der Berufschuluntericht wöchentlich Montags und Dienstags, im zweiten Lehrjahr Mittwochs und Donnerstags und im letzten bzw. dritten Jahr nur noch Freitags statt.

Aus eigener Erfahrung sollte ein solides Grundinteresse und Spaß am Umgang mit technischen Aufgaben und Geräten vorhanden sein. Des weiteren sollten gute Kenntnisse in Englisch und Mathematik vorhanden sein. Zudem sollte man sich gut in neue Themengebiete einarbeiten können und Teamfähig sein.

Aufnahmevoraussetzungen

Ausbildungsvertrag mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb der IHK.

 

Prüfungen

Die Zwischenprüfung kann man nicht bestehen bzw. man kann nicht durchfallen. Sie dient lediglich dem Ausbildungsbetrieb bzw. den Auszubildenden als Orientierung wie sie ihre Leistungen einschätzen können.

Die Abschlussprüfung ist in 2 Bereiche unterteilt. Der erste Teil der Prüfung besteht aus einer betrieblichen Projektarbeit und der dazugehörigen Dokumentation. Die Dauer des Projektes ist auf 35 Stunden beschränkt. Das Thema des Projektes können Sie sich selber bestimmen, muss aber durch die IHK genehmigt werden. Anschließend präsentieren Sie Ihr Projekt vor einem Prüfungsauschuss, und führen ein kurzes Fachgespräch. Dieser Teil der Prüfung fällt mit 50% der Endnote ins Gewicht.

Im zweiten Prüfungsteil werden die Aufgaben schriftlich gelöst. Hier können Sie die anderen 50% der Endnote erreichen. Es gibt zwei Prüfungsbereiche von je 90 Minuten, die sich auf praxisrelevante Themen beziehen, die jeweils mit 40% gewichtet werden. Der dritte Bereich umfasst programmierte Aufgaben in der Wirtschafts- und Sozialkunde, dauert 60 Minuten und wird mit den letzten 20% der schriftlichen Prüfung gewertet.