Fachschule für Informatik (Teilzeit)
Ziel der Ausbildung
Ausbildungsziel ist der Erwerb einer umfassenden beruflichen, gesellschaftlichen und personalen Handlungskompetenz. Als Schwerpunkte der Ausbildung werden unterschieden:
- Technische Informatik
- Computer- und Kommunikationstechnik
- CNC-Systemtechnik
- Wirtschaft
Aufnahmevoraussetzungen
entweder
- Abschlusszeugnis der Berufsschule und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf (Metalltechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Mechatronik) und eine einjährige Berufspraxis, die in der Teilzeitform (Abendform) auch während der Weiterbildungszeit abgeleistet werden kann
oder
- einschlägige Berufstätigkeit von mindestens 5 Jahren (der Besuch einer entsprechenden Berufsfachschule kann angerechnet werden)
Dauer
Vollzeitform: (wird derzeit nicht angeboten)
2 Jahre
Montag - Freitag ab 7:45 Uhr
Teilzeitform:
4 Jahre
Montag und Mittwoch ab 17:15 Uhr
Samstag ab 7:45 Uhr
Lernbereiche
Fachrichtungsübergreifender Lernbereich
- Deutsch / Kommunikation
- Fremdsprache (Englisch)
- Politik / Gesellschaftslehre
- Betriebs- und Personalwirtschaft
Fachrichtungsbezogener Lernbereich
- Anwendungsentwicklung und Softwareengineering
- Rechnersysteme, Netzwerkdesign und Administration
- Datenbankdesign,- anwendungen
- Projektarbeit
- Schwerpunktfach
Differenzierungsbereich
- Technisches Englisch
- Mathematik
- Betriebswirtschaftliche Anwendungssysteme
- Technische Anwendungssysteme
- Grundlagen der angewandten Informatik
- Programmiersprache
- Berufspädagogik
- Qualitätsmanagement
Lernfelder
- Software-Module entwickeln
- Softwareprojekte analysieren, dokumentieren und managen
- Anwendungssysteme entwickeln und managen
- Rechnersysteme installieren, konfigurieren und administrieren
- Netzwerke planen, entwerfen, administrieren
- Komplexe Netzwerk-Infrastrukturen planen, entwerfen, administrieren
- Lokale Netze mit öffentlichen Netzen verbinden
- Datenbanken planen, realisieren, administrieren
- Datenbankbasierte Anwendungen planen, realisieren, anwenden
- Internet-Anwendungen planen, realisieren, anwenden
REFA-Qualifikationen
Zusätzlich können in Kooperation mit dem REFA-Verband folgende Qualifikation erworben werden:
- REFA-Sachbearbeiter/in
- REFA-Prozessorganisator/in
Fachhochschulreifeprüfung
Für die Zuerkennung der Fachhochschulreife ist eine schriftliche Prüfung in einem Fach aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich (Mathematik) abzulegen.
Abschluss
Nach bestandener Prüfung darf die folgende anerkannte Berufsbezeichnung geführt werden:
- Staatlich geprüfte Technikerin
- Staatlich geprüfter Techniker
Berufliche Perspektiven
Staatlich geprüfte Techniker/innen verfügen über ein breites Spektrum beruflicher Qualifikationen, die ihnen Wege zur vielfältigen Tätigkeiten eröffnen. Sie sind als mittlere Führungskraft zwischen den Positionen des Facharbeiters und des Ingenieurs tätig. Ihre Aufgaben umfassen u.a.
- Netzwerkadministration und Anwendungsentwicklung
- Methoden und Verfahren zur IT-Integration in den Produktionsprozess
- Verknüpfung von Datenkommunikation und Prozessdatenverarbeitung in der Automatisierungstechnik
- Verknüpfung von informationstechnischen und betriebswirtschaftlichen Problemlösungen





