Drei Tage aus der Perspektive eines Landtagsabgeordneten
Die Erkundung des Landtagskomplexes und die Begrüßung durch den Landtagspräsidenten André Kuper machten Demokratie spürbar und vermittelten recht schnell den Eindruck, dass an dem Ort wichtige Entscheidungen getroffen werden, befand Pahlenkemper. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Anträgen zur Einführung eines kostenfreien Tickets für Jugendliche für den ÖPNV sowie die dauerhafte Einrichtung eines Jugendparlaments in Fraktionssitzung der Grünen und im Plenum mit insgesamt 190 „Jugend-Abgeordneten“ war schon sehr fordernd und real, empfand der Schüler. „In den inhaltlichen Debatten ging es mitunter ordentlich zur Sache, und einige Jugendparlamentarier mussten sogar aufgrund ihrer unsachlichen Zwischenrufe und Abschweifungen vom Thema von der Jugendparlamentspräsidentin gerügt werden.“ Während der langen „Arbeitstage“ blieb aber auch noch Zeit zum Kennenlernen und für persönliche Gespräche in netter Umgebung mit Live-Musik. Als Fazit stand fest, dass die Tage sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich waren und demokratisches Wirken als Abgeordneter „echt harte Arbeit“ ist. So konnte er eine Menge für sich und seinen weiteren Bildungsweg mitnehmen, urteilte Pahlenkemper und empfahl auch anderen, sich für das kommende Jahr für die Teilnahme am Jugendparlament NRW zu bewerben.






