Zusatzqualifikation „digitale Fertigungsprozesse“
„Lassen sich über die Beobachtung der Temperaturentwicklung an der Werkzeugschneide Aussagen über das Verschleißverhalten eines Kreissägeblattes ableiten?“ Diese Frage beantwortete Til Faul (MT31), als er im Rahmen der Ehrung der AbsolventInnen zur Zusatzqualifikation „digitale Fertigungsprozesse“ sein Abschlussprojekt präsentierte. Til nahm zusammen mit 12 anderen Auszubildenden unserer Schule zusätzlich zu seiner Ausbildung zum technischen Produktdesigner bei der Firma technotrans AG an der 220-stündigen Qualifizierungsmaßnahme an unserer Schule teil.
Nach seinem Vortrag konnte er sich über einen langanhaltenden Applaus freuen, den seine MitabsolventInnen und Ausbilder, die Schulleitung sowie Vertreter der Nachwuchsstiftung Maschinenbau und der Bezirksregierung spendeten. Bevor die Absolventinnen und Absolventen Ihre Zeugnisse ausgehändigt bekamen, überreichte die Daniel Gebhardt als Überraschung allen TeilnehmerInnen eine Trillerpfeife „am Bande“, welche während der Zusatzqualifikation individuell gestaltet worden war.
Beim abschließenden Empfang waren sich alle Beteiligten darüber einig, einen wichtigen Baustein für eine berufliche Weiterentwicklung gelegt zu haben. Darauf ließ sich dann auch einmal anstoßen…
Steckbrief ZQ „digitale Fertigungsprozesse“
Die Zusatzqualifikation „digitale Fertigungsprozesse“ ist eine 220-stündige Fortbildung, die sich an leistungsstarke Auszubildende der Metall- und Elektroberufe des 2. Ausbildungsjahres wendet. In ihr werden durch Lehrer unserer Schule in jeweils vierstündigen Nachmittagsveranstaltungen verschiedene Inhalte aus dem Themenkomplex Industrie 4.0 vermittelt. Die Veranstaltung beinhaltet praxisorientiert Präsenzveranstaltungen und Exkursionen und endet mit einer Prüfung, deren Resultat ein qualifiziertes Zertifikat ist.





